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11% und was dahinter steckt.

Haben Sie eine Ahnung was es mit dem 11% auf sich hat? Vermuten Sie es, worauf sich diese 11% beziehen? Nein, es geht nicht um eine Studie bei der herausgefunden wurde, dass 11% der blablabla… und auch nicht um einen Alkoholgehalt eines Getränks und definitiv auch nicht um eine 11%ige Mieterhöhung.

Ich verrate es Ihnen:

11% der englischen Sprache bestehen aus dem Buchstaben „E“.

„Oooch wie banal und was bringt mir das?“, denken Sie womöglich?

Die englische Sprache existiert aus ca. 600.00 Wörtern und es wird geschätzt, dass alle zwei Stunden ein neues Wort hinzu kommt.

Wieso stellen dann „do, put, make, get, have“ die fünf häufigsten verwendeten Verben dar, wenn es massige Alternativen gibt? Und nebenbei bemerkt: in diesen vier Verben stecken drei Mal der Buchstabe „E“ (ergibt 18,75% an „E“ Anteilen).

Liegt es an mangelnder Übung?

Oder hapert es, weil die anspruchsvollen Verben einem beim besten Willen nicht einfallen?

Vielleicht ist es auch einfach nur wichtig die Informationen zu übermitteln egal wie es klingt. Dabei geht es weniger darum, anspruchsvolle Verben zu verwenden, sondern vielmehr darum, Alternativen einzusetzen.

Ein ganz  einfaches Beispiel:

Ein häufig verwendeter Satz lautet: „I make many phone calls a day.“

Irgendeine Idee was anstatt „make“ verwendet werden könnte?

Wie wäre es mit „handle“ oder „answer“: „I handle many phone calls a day.“ bzw. „I answer many phone calls a day.“

Tata! Schon stehen zwei Alternativen zur Auswahl.

Es müssen also nicht irgendwelche Verben sein, die wenig bekannt sind oder schwer zu merken.

Es hört sich halt einfach auf Dauer etwas fad und einfach an, wenn ständig „do, put, make, get, have“ verwendet wird, wie z.B. in diesem Satz:

„we do the evaluation to make a better job and to get a good output so we put the score on the intranet and everyone can have a look at the results.“

Wie wäre es damit:

“we carry out the evaluation to perform better and to achieve a higher output and so we post the score on the intranet and everyone can view the results.”

Gleicher Satz mit fünf verschiedenen Verben.

Die Verben sind das Salz in der Suppe einer Sprache. Je abwechslungsreicher diese eingesetzt werden, desto lebendiger, interessanter und oftmals genauer kommuniziert man in Englisch.

Hier nochmal ein paar Beispiele:

„We have good products“ oder „We provide good products.“

“They do a good job.” oder “They show good performance.”

“Our service gets a lot of positive feedback” oder ”Our service receives a lot of  positive feedback”.

“He put the document on the desk” oder “He placed the document on the desk.”

“This issue makes a lot of trouble” oder “This issue causes a lot of trouble.”

Wie Sie sicherlich erkennen, muss es nicht akademisch klingen. Es geht um die Vielfalt und Abwechslung.

Gibt es immer ein passender Ersatz?

Mit hoher Wahrscheinlichkeit: ja!

Mein Tipp an dieser Stelle:

beginnen Sie am Anfang nur mit dem Verb „do“. Versuchen Sie dieses Verb mit einem anderen, passenden Verb zu ersetzen wann immer es Ihnen in den Sinn kommt oder wann immer Sie die Möglichkeit haben und Ihr Englischer Ausdruck verbessert sich sofort um mindestens 11%  🙂

Viel Erfolg dabei!

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