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Die Macht der Wörter und warum Sie diese für sich unbedingt nutzen sollten.

Ein älterer, erblindeter Obdachloser saß auf einer sehr belebten Straße und bettelte um Geld. Vor ihm stand eine verbeulte Blechtasse und in den Händen hielt er ein handgeschriebenes Schild aus Pappkarton mit der Aufschrift: „Blind- bitte um Hilfe“ .
Niemand hielt allerdings an, geschweige denn, warf Münzen in seinen Becher.
Nach einiger Zeit bemerkte der Mann, dass jemand stehen blieb. Diese Person nahm ihm das Schild aus der Hand und er konnte hören, wie dieser jemand mit einem Filzstift etwas auf das Schild schrieb. Anschließend gab die Person dem Obdachlosen das Schild wieder in die Hand und ging weiter.
Sofort begannen die Passanten Geld in die Blechtasse zu geben. Nach einer Weile als die Tasse völlig gefüllt war, bat der blinde Obdachlose einem Passanten ihm doch zu sagen, was jetzt auf dem Schild stand. Der Passant las vor: „Es ist ein wunderschöner, sonniger Tag. Sie können ihn sehen. Ich nicht.“

Wir alle wissen und kennen die Wirkung von Wörtern und Aussagen. Wir sind zwar nicht immer in der Lage positiv und wirkungsvoll zu kommunizieren. Es gibt allerdings einige Regeln die sich gerade im Englischen positiver, professioneller und redegewandter anhören.
Was bedeutet das nun für Ihre Englischkenntnisse und wie können Sie als Führungskraft diese in Ihrer Kommunikation einbinden?
Hier drei Tipps dazu:
1. Nutzen Sie die Vielfalt der englischen Sprache
Die englische Sprache besteht aus über 500.000 Wörtern. Umso erstaunlicher ist es dann, dass die fünf häufigsten verwendeten Verben aus „do, put, make, get, have“ besteht. Hier ein ganz einfaches Beispiel: „put the sign to the left of the machine“. Hier eine Alternative dazu: „place the sign to the left of the machine”. Und, fällt Ihnen etwas auf? Genau! Es muss nicht ein absolute ungewöhnliches Wort sein, sondern eher eine Alternative die sich dann jedoch nicht ganz so „plump“ anhört. Überlegen Sie also mal, welche Synonyme es gibt für diese fünf genannten Verben in diversen Situationen. Sie werden erstaunt sein, was dabei heraus kommt.
2. Positive Sätze bilden
Kennen Sie diese Situation: in einer Besprechung wird ein Punkt angesprochen mit dem Sie allerdings nicht einverstanden sind. Ihre Aussage könnten demnach in etwa so lauten: „ No, I don’t agree!“ Völlig korrekt und sprachlich gibt es nichts auszusetzen. Wie hört sich dieser Widerspruch an: „I’m sorry, I see this a little different.“ Ja, ich kann jetzt schon die Skeptiker hören: „so redet doch kein Mensch und ich bin Deutsch. Wieso soll ich dann so geschwollen reden? Warum kann ich nicht klipp und klar meine Meinung ausdrücken? Meine Antwort: können Sie! Kommunizieren Sie in Englisch weiterhin wie gewohnt in Ihrem deutschen Sprachstil. Wenn Sie allerdings einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen wollen, wenn Sie mit Ihrer Kommunikation mehr erreichen wollen, wenn Sie Menschen leichter überzeugen wollen, dann nehmen Sie sich diesen Tipp zu Herzen.
3. Ganze Sätze verwenden.
Im Laufe meiner beruflichen Tätigkeit als English Trainer ist mir immer aufgefallen, dass die Deutschen auf eine Frage relativ kurz und knapp antworten. Jetzt kommt wieder der Einwand: „wieso soll ich so viel reden, wenn eine kurze Antwort doch reicht und ich verstanden werde?“ Hmmmm…… Zum besseren Verständniss hier ein Beispiel:
A: „ What do you like doing in your freetime?”
B: „ I like reading.”
Okay! Was weiss ich jetzt? Eigentlich nur das B gerne liest. Klar, die Frage war ja auch „nur“ was machst Du gerne in Deiner Freizeit und die Antwort sagt das ganz klipp und klar.
Um allerdings einen nachhaltigeren Eindruck zu hinterlassen und zugleich auch freundlicher rüberzukommen könnte die Antwort auch so lauten:
B: “I like reading. I read whenever I find time and I never fall asleep before reading a few pages. At the moment I’m reading a book that really catches me and I find it hard to stop.”
Ein anderes Beispiel:
A: “what do you like about your job?”
B: “everything.”
Hmmmm…??? Was bedeutet nun “everything” und kann es wirklich sein, dass einem alles, alles an seinem Arbeitsplatz und Tätigkeit gefällt? Nein. Ganz klar NEIN! Zumal der Fragesteller jetzt überhaupt nichts weiß und mal abgesehen von der Tatsache, dass einem nie alles gefällt ist diese Art von Antwort ein „No-Go“. Hier also mein Vorschlag:
B:“ well, I like meeting a lot of people from many different industries and in my job this is a major field that covers my daily business activities. I also like the fact that I can arrange my responsibilities on my own and decide when do schedule various matters. Another point …………..”
Bitte kommen Sie jetzt nicht wieder mit der Argumentation, dass Sie Deutsch sind und so nicht kommunizieren, dass Ihr Englisch diese Redegewandtheit nicht hergibt oder womöglich dass Sie noch nie einen „native speaker“ so antworten gehört haben. Wenn wir nochmal die Überschrift lesen, ist ganz leicht zu erkennen worum es geht.
Dieses ganze Thema beinhaltet so viel mehr als diese drei Tipps. Wenn ich nun Ihr Interesse dafür geweckt habe, wenn ich Sie neugierig gemacht habe oder wenn Sie erfahren wollen, wie Sie Ihrem Englisch einen besseren Ton verleihen können, dann besuchen Sie diese Seite und schauen dort das Video an. Viel Spaß dabei und viele neue Erkenntnisse!

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