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Schlechte Rechtschreibung in Englisch ist der Schlüssel zum Erfolg

Vergessen Sie jegliche englische Rechtschreibung, kümmern Sie sich einfach nicht um die Grammatik und innerhalb kürzester Zeit werden Sie die Karriereleiter zum Top Manager per E-Mail erklommen haben.

Laut einer Studie von Professor David Owens (Universität Nashville), die sich mit der Dynamik von E-Mails beschäftigt, stehen die Chancen sehr gut es in die Top Liga der Manager zu schaffen,

wenn Sie E-Mails verschicken die von einem Kind hätten geschrieben sein können.

 Geschäftsführer und ihre Englische Rechtsschreibung

Firmenmitarbeiter in hohe Positionen versenden kurze und knappe Nachrichten und sie haben die schlechteste Grammatik und Rechtschreibung der gesamten Firma.

„Das liegt nicht daran, dass sie weniger qualifiziert sind, denn die meisten Top Manager sind wahrscheinlich die Bestqualifiziertesten. Es liegt schlicht und einfach daran, dass sie keine Zeit haben oder sich die Zeit nicht nehmen, sich um die kleinen Dinge zu kümmern oder ihre Zeit dafür verplempern wollen“, sagt Professor Owens.

Der Grund, warum Geschäftsführer sich um dieses Thema nicht intensiver kümmern ist, dass sie Besprechungen mit Mitarbeitern oder Kunden in Person bevorzugen.

Die klassischen Arbeitsweisen eines Mitarbeiters, der nicht weiter als mittleres Management kommt, ist die Tendenz lange und überkomplizierte Nachrichten zu schreiben und per E-Mail zu verschicken, anstatt mit der betreffenden Person direkt zu sprechen.

 Ungeeignete versus geeignete Mitarbeiter und Ihre E-Mail Gewohnheiten

Mitarbeiter, die nicht für das Top Management geeignet sind, greifen auf heimtückischere Taktiken zurück wie z.B. jeden und alle in cc zu nehmen und sogar den Chef blindlings dazuzusetzen.

Weiter führt Professor Owens auf, dass effektive Mitarbeiter im Gegensatz dazu, selten irgendjemand in cc kopieren, weil sie dem Empfänger den Eindruck von ungeteilter Aufmerksamkeit vermitteln möchten.

Professor David Owens rät E-Mails kurz, jedoch charmant und intelligent zu verfassen.

 Was immer noch zählt

Es ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass der erste Eindruck zählt. Welchen Eindruck würde es auf Sie also machen, wenn eine erhaltene E-Mail voller Rechtschreib- und Grammatikfehler wäre?

Welchen Eindruck hinterlassen Sie, wenn Sie eine E-Mail in Englisch schreiben und diesen zwei Punkten wenig Beachtung schenken?

In den meisten Fällen hätten Sie womöglich ernsthafte Zweifel, ob Sie mit dem Absender arbeiten möchten oder ob er überhaupt ernst zu nehmen sei.

Und jetzt stellen Sie sich vor, Sie schreiben eine E-Mail in Englisch, und bevor Sie die ganze Nachricht noch mal  durchlesen und/oder korrigieren drücken Sie „senden“, die E-Mail kommt beim Empfänger an und wie gesagt: Der erste Eindruck bleibt.

Die Quintessenz daraus ist: Rechtschreibung und Grammatik sind sehr wohl wichtig. Und es gibt für eine falsche Rechtschreibung und Interpunktion in Englisch keine Ausrede, denn das Internet ist voll mit „spelling checkers“ sowie „punctuation checkers“.

Allerdings, da Sie ja sicherlich die Karriereleiter – also the corporate ladder – erklimmen möchten, bleiben Sie bei der oben erwähnten Strategie:

Kurze, inkorrekte und einfache E-Mails schreiben, gerade wenn sie in Englisch sind, dann klappt’s auch mit dem Top Management Posten.

Für alle anderen gilt: English spelling and grammar does matter in emails!

 

 

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