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Englische Wörter – versteht nicht jeder!

Englische Wörter, die Sie als Führungskraft nicht verwenden sollten

Englische Wörter

Es gibt im englischen einen Reim der so geht: „Sticks and stones can break my bones but words will never hurt me.“

Nun, ganz so ist es jedoch nicht, allerdings gibt es im Berufsleben einige englische Wörter, die Ihre Glaubwürdigkeit und Kompetenz ein wenig  verringern und einschränken können.

Wörter machen einen Unterschied und sind der Schlüssel um einen kompetenten und sicheren Eindruck zu hinterlassen. Richtig eingesetzt können gewisse Wörter andere beeinflussen und unbewusst zu bestimmten Handlungen zwingen.

Wenn Sie also mit Menschen in Englisch sprechen, dann verwenden Sie Wörter die überzeugen, kompetent klingen und einen gewissen Schmackes haben.

Hier also drei englische Wörter, die Sie vermeiden sollten und warum.

  1. Das englische Wort „fine“ denn: Gut kann ja jeder!

Das englische Wort „fine“ ist ein nützliches und beschreibendes Adjektiv wenn Sie z.B. eine höhere Qualität oder höchste Güteklasse ausdrücken wollen wie z.B. „fine wine“ oder „fine dining“. Allerdings, wählen Sie ein anderes Wort wenn Sie die Frage „how are you?“ oder „how’s the project going?“ oder “how’s our new employee Sue performing?” beantworten.

Warum? Weil „fine“ ein loosey, poosey Wort ist.

Generell gilt: Beschreiben Sie in Englisch einen Zustand des Seins oder Ihre Emotionen, ist das Wort „fine“ sehr schwammig und ungenau, völlig überstrapaziert und sehr umgangssprachlich.

Das Wort könnte sogar als unehrlich oder abweisend verstanden werden. Außerdem wird „fine“ oft verwendet für weniger zufriedenstellende Situationen oder um Konfrontationen zu vermeiden. Das Lexikon „Urban Dictionary“ definiert die Aussage „I’m fine“ als die häufigste angewandte Lüge in der englischen Sprache.

Das ist doch der Hammer, oder?

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Wie können Sie nun antworten ohne „fine“ zu verwenden?

Fragt Sie jemand “how are you ?“ erwidern Sie einfach mit „I’m very well, thank you!“

Stellt Ihnen jemand die Frage „how’s the project coming along?“ antworten Sie mit „on time and under budget! May I give you a quick update?“

Erkundigt sich jemand wie es mit Ihrer neuen Kollegin Sue geht, dann erklären Sie “Sue is doing a superb job – she’s great with people and a real expert in her field.”

  1. Das englische Wort „try“ – Neues versuchen ist erfrischend!

Wenn wir schon dabei sind, dann lassen Sie das englische Wort „try“ in Ihren geschäftlichen Besprechungen weg.

Ihr Geschäftspartner sagt zu Ihnen: „I need the proposal by 10 a.m. tomorrow.“

Sie antworten: “I’ll try to get it finished.”

Das Wort “try” deutet an, dass es für Sie nicht möglich ist, den Auftrag zu erledigen. Kein Geschäftspartner möchte das hören, da dieses Wort die Möglichkeit unterstellt etwas nicht zu schaffen. Zusätzlich vermittelt es den Eindruck, dass Sie selber von Ihren Fähigkeiten einen Auftrag oder eine Arbeit zu erledigen nicht überzeugt sind.

Das ist doch sicherlich nicht die Botschaft die Sie senden möchten.

Antworten Sie einfach: „I’ll get it finished“ oder „I’ll send it by email by 9 a.m. tomorrow.”

3. Das englische Wort „nice“, denn in Englisch ist alles nett!

Wie oft hören Sie dieses Wort? Wahrscheinlich sehr oft und weil Sie es schon sooo oft gehört haben, hat sich dieses englische Wort bereits in Ihrem Sprachgebrauch eingenistet.

In etwa so: „this product is nice.“ oder “our boss is nice”  oder “your design looks nice”.

Ja, „nice“  ist ein universelles Wort und in jeder Sprache gibt es diese Wörter, die jeder ständig und laufend benutzt. „Nice“ hört sich auch ein wenig an wie OK: „this product is ok.“ „our boss is ok.“ oder „your design looks ok.“

Es gibt Ihrer Aussage halt einfach keine besondere Note und klingt auf Dauer auch echt unglaubwürdig, nichtssagend und unterdurchschnittlich.

Sie könnten ja sich so ausdrücken: „this product has unique features.“  oder „he’s an attentive and courteous boss.“ oder „your design gives a clear picture of the new  product.”

Drücken Sie sich also genauer und präziser aus.

Es ist also nicht immer mit „fließenden“ Englischkenntnissen getan, sondern es kommt auch auf die Kleinigkeiten an. Gerade wenn Sie in einer Führungsposition sind.  Denken Sie mal darüber nach!

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