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Be careful with your English words!

There once was a young boy with a very bad temper.
The boy’s father wanted to teach him a lesson, so he gave him a bag of nails and told him that every time he lost his temper he must hammer a nail into their wooden fence.

On the first day of this lesson, the little boy had driven 37 nails into the fence. He was really mad!
Over the course of the next few weeks, the little boy began to control his temper, so the number of nails that were hammered into the fence dramatically decreased.
It wasn’t long before the little boy discovered it was easier to hold his temper than to drive those nails into the fence.
Then, the day finally came when the little boy didn’t lose his temper even once, and he became so proud of himself, he couldn’t wait to tell his father.
Pleased, his father suggested that he now pull out one nail for each day that he could hold his temper.
Several weeks went by and the day finally came when the young boy was able to tell his father that all the nails were gone.
Very gently, the father took his son by the hand and led him to the fence.
„You have done very well, my son,“ he smiled, „but look at the holes in the fence. The fence will never be the same.“
The little boy listened carefully as his father continued to speak.
„When you say things in anger, they leave permanent scars just like these. And no matter how many times you say you’re sorry, the wounds will still be there.

Be careful with YOUR English words.

 Warum ich das hier veröffentliche?
Nun, in Ihrer Muttersprache Deutsch ist es ja schon schwierig auf die eigenen Worte zu achten. Welche Herausforderung ist es dann erst recht in Englisch?
Genau! Gar nicht so leicht.
Deshalb können bestimmte Kommunikationsstile nicht einfach 1:1 übernommen werden.
Mir ist schon klar, dass Sie im Englischen Ihre Gesprächspartner nie und nimmer verletzen wollten und erst Recht nicht im Geschäftsleben  Und klar, Ihre fremdsprachigen Gesprächspartner werden Ihnen sicherlich Ihre Faux-Pas nachsehen. Wenn wir diese Erklärungen jetzt außer Betracht lassen, dann bedeutet es ja: reden Sie einfach so weiter wie bisher, denn es wird Ihnen alles verziehen und über jegliche Fehltritte in Ihrer Kommunikation in Englisch wird sowieso hinweg gesehen.

 Informationen in Englisch höflich kommunizieren.

Nein, ganz so ist es nun auch wieder nicht.
Manchmal ist es einem überhaupt nicht bewusst ist, wie eine Information rüber kommt und dann auch noch in Englisch.
Es geht jetzt auch nicht darum, Ihnen interkulturelle Einzelheiten zu vermitteln.
Es geht mir nur um einen ganz wesentlichen Punkt:
Wir Amerikaner kommunizieren höflicher als die Deutschen. Es hört sich zumindest für viele nicht Muttersprachler so an. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Die Deutschen sind auch durchweg höfliche Menschen. Sie haben halt einfach einen anderen Kommunikationsstil.

 Hier mal ein Beispiel um Englisch höflich zu sprechen 

In einem Meeting würden wir uns so ausdrücken, wenn wir anderer Meinung sind:
„I understand what you’re saying. However, maybe we could also consider another approach.“
Sie glauben mir nicht?
Erst neulich fragte eine sehr gute Klientin von mir: „Heidi, ich habe in den USA erlebt, dass die Menschen leicht verwirrt reagieren, wenn ich in Besprechungen sehr direkt und ohne Umschweife meine Meinung sage. Was mache ich falsch?“
Nachdem ich mir ihre Art der Kommunikation angehört hatte, war mir klar was Sie meinte: „I don’t agree. I think we can do better than that.“
Als grobe Richtlinie möchte ich Ihnen folgendes Mitgeben:
  1. Versuchen Sie nicht ganz so direkt zu sein.
  2. Verwenden Sie öfters Bitte, Danke und Entschuldigung.
  3.  Setzten Sie „would“ oder „could“ häufiger ein, denn das sind „polite words.“

Wenn Sie diese drei Punkte beherzigen, dann haben Sie die halbe Miete schon für Ihren englischen Ausdruck gewonnen.

Viel Erfolg dabei!

Hier können Sie das Ganze auch live üben:

Go for it!

 

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