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Viel hilf viel!

Kennen Sie das? Sie möchten jemanden unbedingt überzeugen und sind felsenfest der Meinung, dass ganz viele Erklärungen und ganz viele Argumente zum Erfolg führen.  Dabei vergessen wir oft, dass durch zu viel Reden eine Idee, ein Produkt oder auch ein Argument tot geredet wird. Es ist also nicht immer so, dass viel, viel hilft. Manchmal reicht schon ein Satz, eine gut gestellte Frage oder womöglich auch nur ein Wort um den anderen zu überzeugen. Doch, wie verhält es sich in der englischen Sprache? Ist es genauso oder ist es möglicherweise doch notwendig mit vielen Worten das englische Defizit wett zu machen?

Hier nun ein Beispiel um den Unterschied zu erkennen:

Sie sitzen in einer  Besprechung und erklären Ihrem Kunden die Vorteile Ihres Produktes auf Englisch, dass in etwa so lauten könnte:

“Our mixer is capable of beating, whipping and stirring items such as eggs, potatoes, icing at variable speeds.  The mixer can hold 60 quarts, is made of stainless steel, has auto shut off as a safety feature, has at least 3 speeds, 240 volt, automated tilt. The item comes with 2 pairs of different beaters made also of stainless steel and an extra long cord. Additionally it doesn’t take up much space due to the dimensions of 35 x 20x 15 cm and it only weighs 250 Gram.”

Hmmm… Merken Sie was? Fühlen Sie sich angesprochen? Bei mir gehen dann folgende Fragen durch den Kopf: mit wem spricht die Person eigentlich? Mit der Wand oder mit mir? Und wenn die Person mit mir spricht, wieso werde ich dann nicht direkt mit „you“ angesprochen? Warum wird mir das alles erklärt, wenn ich gar nicht weiß, was mir das bringt? Ist es nicht möglich das Ganze mit weniger Worten darzustellen?

Sie sehen also schon, worauf ich hinaus will, oder?

Das klitzekleine Wort „you“ hat im englischen eine bedeutsame Wirkung und sollte  viel, viel öfters verwendet werden. Wenn Sie jemanden im englischen überzeugen möchten, dann stellen die Wörter „you“ und „your“ die wirkungsvollsten Wörter dar, weil sie den Zuhörer direkt ansprechen. Verwenden Sie nun „you“,  beantworten Sie zugleich die  Frage des Zuhörers bzw. des Gesprächspartners, die da wäre: „what’s in it for me?“ und zusätzlich ist es womöglich dann gar nicht notwendig sich um Kopf und Kragen zu reden., sondern eher ein schlagfertiges Argument vorzubringen, dann eine Frage dazu zu stellen und die Antwort Ihres Gesprächpartners abzuwarten.

Hier also ein Vorschlag:

„You can beat, whip, and stir items such as eggs, potatoes, icing at a variable speed which saves you a lot of space because you have only one device for all. How interesting does that sound to you?”

Ja, das ist sicherlich leichter geschrieben als in der reellen Welt umzusetzen. Wie sagte schon Ludwig Wittgenstein: “The limits of my language means the limits of my world.”

Und wenn Sie nun unsicher sind, wo Ihre sprachlichen Grenzen in Englisch sind, dann empfehle ich Ihnen mein “free fresh-up” Online-Training, Hier geht’s zur Anmeldung.

In diesem Sinne: keep on rockin‘ and perservere!

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