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Was vom Jahr übrig blieb

3 Erfahrungen die ich machen musste, die ich mir völlig anders vorgestellt hatte.

Ein ziemlich langweiliges und uneffektives Englischtraining

Eine ziemlich böse Nachricht von einem Newsletter Abonnent

Eine ziemlich unnütze Investition.

Fangen wir von Vorne an.

  1. Ein ziemlich langweiliges und von daher überflüssiges Englisch Training

Die Überschrift sagt es ja bereits. Es geht um ein Englisch Training. Ziel dieses Trainings war es, eingerostete Englischkenntnisse aufzufrischen. Gesagt, getan: es ging also zum vereinbarten Termin los. Und was soll ich sagen? Es war von Anfang an ein ziemlich zähes und schwieriges Training, denn der Kunde war:

a) nicht wirklich redselig, was das ganze Training echt langweilig und uneffektiv machte.

Sie wissen ja: um Englischkenntnisse aufzufrischen, müssen Sie sprechen bis Ihnen die Zunge heraushängt. Leider hat das mit dem besagten Kunden nicht geklappt und egal welche Fragen ich stellte, welche Tipps ich gab um mehr zu sprechen und egal wie ich versuchte ihm klar zu machen, dass wir im englischen nicht viel mit Ja/Nein Antworten anfangen können, es half alles nichts und seine Sprachfertigkeiten wurden deshalb auch nicht fließender. Meine Erkenntnis daraus: es stimmt! Fließende Sprachfertigkeiten gehen einher mit viel sprechen. Das Zuhören ist auch ein ganz wichtiger Teil, jedoch vom Zuhören alleine, wird das nichts mit dem Auffrischen der Sprachfertigkeiten.

b) ziemlich desinteressiert egal um welches Thema es ging. Über die Arbeit zu erzählen fand er langweilig, Fußball interessierte ihn nicht, Politik war zu schwierig, etc..und so weiter und so weiter.  Außerdem fand ich dadurch heraus, dass er eigentlich überhaupt keinen Grund sieht sein Englisch aufzufrischen. Er brauche es weder in der Arbeit noch für heute oder in der Zukunft, denn er hat keine Lust Englisch zu sprechen und für den Urlaub braucht er erst Recht kein Englisch, denn seine Freundin spricht dann immer. Autsch! Wenn also keine Motivation sprich kein Grund vorhanden ist, dann ist das ganze Training zum scheitern verurteil.

Es war für mich wirklich eine Herausforderung und ich habe mir gesagt, dass ich sowas nie, nie wieder mache.

  1. Eine ziemlich böse Nachricht von einem Newsletter Abonnent

Ein Newsletter dient ja dazu, Interessenten hilfreiche und informative Tipps zu geben. Jeder entscheidet letztendlich selber, ob solche Tipps und Informationen etwas für einen sind und ob diese gewünscht werden. Und wenn Sie sich schon mal selber an den Schreibtisch gesetzt haben, sich überlegt haben, welche Informationen für Ihre Abonnenten von Bedeutung sein könnten und wie Sie diese dann auch noch anschaulich und fesselnd verfassen können, dann wissen Sie auch, wie mühsam es teilweise sein kann, solche Schreiben aufzusetzen.

Ich meine, es ist ja nicht so, dass ich meinen Interessenten Tipps gebe, wie sie in 3 Std. perfekt und „native like“ Englisch sprechen. Vielmehr höre ich meinen bestehenden Kunden zu, mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen haben und daraus ergeben sich dann oftmals Ratschläge für meine Leser.

Auf jeden Fall, trug sich dieses Jahr ein Newsletter Abonnent aus meiner Liste aus und hinterließ einen ziemlich bösen Kommentar der in etwa so lautete: „Ihre Ratschläge sind in keinster Art und Weise hilfreich und überhaupt, funktionieren sie sowieso nicht, sind nur blöd und braucht kein Mensch, etc….

Was ist daran jetzt so böse?

Es gibt zwei Punkte, die mich wirklich zum Nachdenken angeregt haben:

a) Müssen alle Ratschläge für jeden umsetzbar sein und folglich funktionieren? Ist es überhaupt möglich ganz individuelle Tipps zu geben?

b) Wieso ist es nicht möglich, ganz sachlich und freundlich mir eine Mitteilung zu schicken mit mehr Informationen warum die Ratschläge nicht hilfreich sind?

Wie kann ich aus diesem Kommentar etwas lernen und wie kommuniziert dieser Leser mit Geschäftspartnern dann erst in Englisch? Auch so wie oben, nur eben in Englisch: „your tips are totally useless and unhelpful und by the way, they don’t show any kind of effect, are only dumb and the world definitely doesn’t need those kind of advices.”

Also, was lernen wir daraus für Ihre englische Kommunikation:

Wenn sie mit einem Produkt, einer Information, einem Ratschlag nicht einverstanden oder unzufrieden sind, dann kommunizieren Ihren Unmut darüber mit Freundlichkeit, Charme und trotzdem einem deutlichen Ton der Bestimmtheit, der in etwa so lauten könnte:

„ Your products are really helpful and interesting and I’m sure many people benefit from them. However, in my case they don’t seem to match my requirements to 100% and therefore I’ve decided to postpone the purchase to a later point.”

Erkennen Sie was ich meine? Es muss doch nicht gleich so unhöflich und böse sein. Und außerdem, kann ich nichts verändern oder verbessern, wenn ich kein klares Feedback erhalte.

Oder Sie handhaben es so: „if you can’t say anything nice, don’t say anything at all.“

  1. Eine ziemlich unnütze Investition

Es gibt Situationen, da kommt man selber nicht weiter und sucht dann eben Unterstützung von Profis mit der Überzeugung, dass sie ja wissen wie’s geht oder sie wissen genau was sie zu tun haben.

Kurz und gut: ich suchte mir dieses Jahr einen Profi für eine bestimmte Situation. Und was soll ich sagen? Es war eine völlig verschwendete Investition.

Warum?

Ganz einfach: das Ergebnis erfüllte nicht das was mir versprochen wurde. Nicht nur, dass das Ergebnis unzulänglich war, es hat mich auch noch einen ganze Menge Geld gekostet und ich kann nichts aber auch gar nichts mit dem gelieferten Output was anfangen. Ich kann es einfach nicht für meine geschäftliche Tätigkeit einsetzen, wofür ich es jedoch vorgesehen und erhofft hatte. Hinzu kommt noch, dass bei einer Dienstleistung es fast unmöglich ist, sein Geld zurück zu verlangen, weil die Leistung ja erbracht wurde. Versprochen wurde mir jedoch das Blaue vom Himmel und erhalten habe ich eine halbseidene schriftliche Auswertung mit unklaren und unkronkreten Empfehlungen.

Mein Resümee daraus:

damit es Ihnen nicht so geht wie mir und Sie viel Geld für etwas ausgeben für ein Ergebnis dass Sie unzufrieden und unglücklich macht, steht für Sie auch nächstes Jahr mein kostenfreies free fresh-up online training zur Verfügung. Viele haben es schon in Anspruch genommen und viele haben danach erkannt, dass es keine ziemlich unnütze Investition war.

Ein Kunde schrieb mir kürzlich: „Hab im Umgang mit Englisch bei Dir schon viel gelernt, klar die Vokabeln sind mein Part aber die Hemmung/Angst des Redens ist weg. Und das bringt mich weiter als Grammatik korrekt zu können. Die Chinesen/Norweger usw. können`s ja auch nicht perfekt. Danke nochmal dafür – auch wenn`s dein Job ist“

In diesem Sinne: frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr 2017!

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